Manche Momente schreiben Geschichte, andere prägen sie für die Ewigkeit. Als ratiopharm ulm am 16. Juni 2023 mit dem Finalsieg gegen die Telekom Baskets Bonn erstmals die Deutsche Meisterschaft gewann, erfüllte sich ein Traum, der weit über den Gewinn eines Titels hinausging. Mit einer mutigen und unerschrockenen Mannschaft gelang etwas Außergewöhnliches: der größte Erfolg der bisherigen Uuulmer Basketball-Geschichte. Drei Jahre sind seit diesem historischen Abend vergangen, doch die Bilder, Emotionen und Erinnerungen sind bis heute lebendig. Deshalb blicken wir heute zurück auf einen Triumph, der die Uuulmer in einen Ausnahmezustand versetzte und bis heute einen besonderen Platz in der Geschichte von ratiopharm ulm einnimmt.
Es sind oft die letzten Sekunden, in denen sich Geschichte nicht nur entscheidet, sondern für immer einprägt und für Assistant Coach Tyron McCoy verdichtet sich die Meisterschaft 2023 genau auf diesen einen, alles überstrahlenden Moment. Wenn er zurückblickt, sieht er „die letzten sechs Sekunden des Finalspiels“ vor sich: den verfehlten Wurf von TJ Shorts, der den Deckel auf die Finalserie setzt. Es war der flüchtige Übergang zwischen Anspannung und Eskalation, in dem aus Druck pure Erleichterung wurde - und aus einem Spiel der endgültige Triumph.
Doch diese Meisterschaft lässt sich nicht auf ein einziges Finalspiel reduzieren, sie ist das Ergebnis einer ganzen Serie voller Wendepunkte, Momente und emotionaler Kipppunkte. McCoy erinnert sich an den legendären Stepback-Dreier von Brandon Paul in München. Ein Wurf, der das Spiel in die Verlängerung zwang und die Serie noch einmal auf Null setzte. Genauso bleibt ihm aber ein Bild, das über das Spielfeld hinausgeht: „die Fans, die Teil dieses Teams waren“. Besonders präsent ist für ihn die anschließende Feier in der Stadt - ein Bild, das sich eingebrannt hat. Überall Orange, überall Emotionen, überall dieses kaum zu beschreibende Gefühl von gemeinsamer Euphorie. Mannschaft und Fans waren in diesem Moment nicht getrennt, sondern eins: mitten in der Stadt, mitten im Geschehen.
Der Erfolg war für McCoy kein Zufall, sondern das Ergebnis eines gewachsenen Prozesses über eine ganze Saison hinweg. „Die Gruppe konnte zu einer Familie werden“, beschreibt er den Weg dieser Mannschaft. Auch in schwierigen Phasen und nach Rückschlägen blieb das Team beieinander, suchte Lösungen und arbeitete sich Schritt für Schritt durch die Herausforderungen der Saison. Genau diese Stabilität, das gemeinsame Tragen und Weitergehen, wurde am Ende zur Grundlage für den Titelgewinn. Am Ende bleibt für McCoy vor allem das Gefühl von Zusammenhalt. Die Meisterschaft ist „der größte Coaching-Erfolg meiner Karriere“, sagt er stolz.
Der Erfolg war für McCoy kein Zufall, sondern das Ergebnis eines gewachsenen Prozesses über eine ganze Saison hinweg. „Die Gruppe konnte zu einer Familie werden“, beschreibt er den Weg dieser Mannschaft. Auch in schwierigen Phasen und nach Rückschlägen blieb das Team beieinander, suchte Lösungen und arbeitete sich Schritt für Schritt durch die Herausforderungen der Saison. Genau diese Stabilität, das gemeinsame Tragen und Weitergehen, wurde am Ende zur Grundlage für den Titelgewinn. Am Ende bleibt für McCoy vor allem das Gefühl von Zusammenhalt. Die Meisterschaft ist „der größte Coaching-Erfolg meiner Karriere“, sagt er stolz.
Doch auch für den damaligen Uuulmer Kapitän Tommy Klepeisz war die Meisterschaft vor allem das Ergebnis einer außergewöhnlichen Mannschaft. „Die Dynamik in der Mannschaft war einfach großartig. Die hat einfach gepasst und hat das alles ermöglicht. Anders wäre es auf keinen Fall möglich gewesen, eine Meisterschaft zu gewinnen“, sagt er. „Die Dynamik hat sich über die Saison hinweg immer weiterentwickelt. Wir hatten eine großartige Teamchemie.“ Obwohl die Charaktere innerhalb der Mannschaft kaum unterschiedlicher hätten sein können, fügte sich alles zu einem funktionierenden Ganzen zusammen. „Die Leute waren sehr, sehr unterschiedlich, aber irgendwie hat das alles einfach so perfekt gematcht. Wir hatten viel Spaß, aber wir wussten auch jedes Mal, wann es Zeit war, den Schalter umzulegen und richtig hart und fokussiert Basketball zu spielen.“ Entsprechend groß ist die Bedeutung des Titels für ihn bis heute. „Das war emotional einer der Höhepunkte meiner Zeit als Basketballspieler und so etwas vergisst man natürlich nie.“ Drei Jahre nach dem historischen Triumph ist dieses Gefühl unverändert geblieben: „Das war einfach großartig und einer der schönsten Momente meiner Karriere“, betont auch er.
Für Tommy sind es vor allem drei Momente, die ihm sofort in den Sinn kommen, wenn er an die Zeit zurückdenkt. Das erste ist die Feier auf dem Münsterplatz: „Wie ich den Pokal am Münsterplatz in die Höhe strecke und 10.000 Ulmer den Platz in Orange getaucht haben und die erste Meisterschaft feiern. Das war etwas ganz Besonderes“, erinnert er sich. Genauso präsent sind für ihn die Szenen direkt nach der Schlusssirene. „Die vielen Tränen und Emotionen von Yago, Brandon, Karim, Anton - eigentlich von allen auf dem Feld, nachdem wir das Ding gewonnen haben.“ Das dritte Bild ist für Tommy das persönlichste. Kurz nach dem Titelgewinn feiert er mit seiner Familie auf dem Parkett. „Wo ich mit meiner Familie kurz nach dem Sieg gejubelt habe, wo ich einfach die Emotionen von meinen Liebsten sehe, die sich mitfreuen und die Meisterschaft mitfeiern. Das war auch ein sehr besonderer Moment für mich.“
Für Tommy sind es vor allem drei Momente, die ihm sofort in den Sinn kommen, wenn er an die Zeit zurückdenkt. Das erste ist die Feier auf dem Münsterplatz: „Wie ich den Pokal am Münsterplatz in die Höhe strecke und 10.000 Ulmer den Platz in Orange getaucht haben und die erste Meisterschaft feiern. Das war etwas ganz Besonderes“, erinnert er sich. Genauso präsent sind für ihn die Szenen direkt nach der Schlusssirene. „Die vielen Tränen und Emotionen von Yago, Brandon, Karim, Anton - eigentlich von allen auf dem Feld, nachdem wir das Ding gewonnen haben.“ Das dritte Bild ist für Tommy das persönlichste. Kurz nach dem Titelgewinn feiert er mit seiner Familie auf dem Parkett. „Wo ich mit meiner Familie kurz nach dem Sieg gejubelt habe, wo ich einfach die Emotionen von meinen Liebsten sehe, die sich mitfreuen und die Meisterschaft mitfeiern. Das war auch ein sehr besonderer Moment für mich.“
Neben Trainer und Spielern verbindet auch Hallenmoderator Marc Herrmann seine ganz persönlichen Erinnerungen an diesen Tag. Während auf dem Petrusplatz der Konvoi mit der Mannschaft startete, lag sein Fokus zunächst ganz auf dem Münsterplatz: Technik, Soundcheck, letzte Absprachen. Alles sollte bereit sein für den Moment, in dem alle zusammenkommen. Gleichzeitig füllte sich der Platz immer mehr und mit jeder Minute wuchs die Menschenmenge vor der Bühne. „Ich dachte mir, was wenn die Fans jetzt alle hier sind und die Spieler fahren da ganz allein in ihrem Konvoi und da wird keiner dabei sein“, erinnert sich Marc an diesen kurzen Moment des Zweifelns, bevor die Realität jede Erwartung sprengte. Als der Konvoi an der Neuen Mitte vorbeizog, kippte dieses Bild schlagartig. „Ich habe ums Eck geguckt und meinen Augen nicht getraut. Alles war in Orange“, sagt er.
Besonders bleibt ihm auch der Moment rund um die „Humba“ in Erinnerung, der sich auf der Bühne fast aus dem Augenblick heraus entwickelte. Eigentlich hatte Karim Jallow zunächst gezögert, diese Rolle zu übernehmen. „Ich bin zu ihm hin gelaufen: Komm Karim, mach mal die Humba“, erinnert sich Marc, doch die Reaktion war eindeutig: „Nein ich mache das auf keinen Fall, du bist der Moderator.“ Doch Marc nutzte die Gelegenheit: „Dann habe ich ihn einfach angekündigt, da kommt er nicht mehr raus“, sagt er rückblickend. Am Ende blieb es nicht bei der anfänglichen Zurückhaltung, im Gegenteil: Aus dem spontanen Moment wurde ein Höhepunkt der Feier, den Jallow sichtlich genoss und am Ende regelrecht liebte.
Drei Jahre später sind die Erinnerungen an diesen Sommer noch immer präsent. Es sind die großen Szenen auf dem Parkett, die entscheidenden Würfe und die ausgelassenen Feierlichkeiten, die geblieben sind. Vor allem aber sind es die Menschen, die diesen Erfolg gemeinsam erlebt haben: Spieler, Trainer, Mitarbeiter, Fans und Wegbegleiter. Die Deutsche Meisterschaft 2023 war mehr als ein sportlicher Erfolg. Sie war der Höhepunkt einer außergewöhnlichen Saison, die eine Mannschaft zusammengeschweißt, eine Stadt bewegt und ein einzigartiges Kapitel geschrieben hat. Abschließend findet Geschäftsführer Dr. Thomas Stoll Worte, die diesen historischen Erfolg wohl am treffendsten zusammenfassen: „A dream came true.“
